Suchmaschinenoptimierung zur Trafficgewinnung
Ich betreibe hauptsächlich Suchmaschinenoptimierung, sowohl für eigene Projekte, als auch für externe Kunden. Darunter sind zum Beispiel Online Shops oder Nachrichtenportale. Mein Job wird in der Regel hoch entlohnt und viele stutzen erst einmal bei den Preisen. Für eine mittelgroße Website sind vierstellige monatliche Beträge in diesem Bereich ganz normal. Warum ist das so und was ist Suchmaschinenoptimierung überhaupt.
Definition
Wer eine Website besitzt, bekommt die meisten Neukunden oder User über eine Suchmaschine geliefert. Um Besucher über Google (95 % aller User in Deutschland benutzen Google) zu bekommen, muss die Seite allerdings zunächst einmal zu den passenden Suchbegriffen möglichst weit oben stehen. Wer Computer verkauft, der sollte bei dem Suchbegriff "Computer kaufen" oder "PC kaufen", sowie "PC Online Shop" auf den ersten drei Plätzen stehen, um den meisten Traffic zu generieren. 56 % aller Suchenden klicken auf den ersten Treffer der Suchergebnisse. Platz 2 bekommt im Durchschnitt 13,5 % des Traffic, Platz 3 9,8 % und Platz 4-6 nur jeweils 4 % (Quelle). Um Besucher über das Suchwort zu bekommen, sollte man also auf den Plätzen 1-3 stehen. Das Ende der ersten Seite bringt zwar auch noch Besucher; Spätestens bei Seite 2 bekommt man aber kaum mehr Traffic durch den Suchbegriff. Suchmaschinenoptmierer bringen Webseiten zu Suchbegriffen nach oben, die sie vorher recherchiert haben und möglichst hohes Suchvolumen sowie eine möglichst hohe Conversionrate garantieren. Wie aber stellt man das an?
Der Google Algorhytmus
Seiten, die interessante Beiträge liefern werden bekanntlich gerne von anderen Webmastern oder Usern in Foren, Blogs etc. verlinkt. Ist eine Seite sehr interessant und bietet ständig gute Inhalte, so wird sie wahrscheinlich öfter verlinkt wie eine Seite, die weniger guten Inhalt bringt. Google hat sich diese natürliche Entwicklung zunutze gemacht und die Suchergebnisse durch eingehende Links (Backlinks) generiert. Dabei kommt es darauf an:
- Welche Seiten auf die eigene Seite verlinken (die Seite vom lokalen Sportverein oder der Spiegel)
- Wie gut diese Seiten selbst verlinkt sind (Sportverein oder Spiegel)
- Wie der Linktext heisst (das, worauf man klickt)
- Wie viele unterschiedliche Seiten auf die eigene Seite verlinken
- wie viele Seiten zum Thema der eigenen Seite darauf verlinken
- Wo der Link steht (Hauptseite, Unterseite, im Textbereich oder am Ende der Seite)
- wie viele andere ausgehende Links noch auf der Linkgeberseite sind
und viele andere Faktoren. Wer sich selbst mit Suchmaschinenoptimierung befasst, dem empfehle ich meinen Weblog Seokratie: Suchmaschinenoptimierung München. Neben der Anzahl und Qualität der Backlinks spielt die eigene Seite selbst natürlich noch eine sehr große Rolle. Verschiedenste Faktoren wie Titel, Domainname, interne Verlinkung, Inhalt (Text!), Überschriften und andere spielen eine große Rolle. Insgesamt sind es wohl mehrere hundert Faktoren, die man zwar nicht alle befolgen muss, aber gerade für umkämpfte Suchbegriffe (etwa im Online Shopping Bereich, im Kredit- oder Reisebereich) kommt man ohne Suchmaschinenoptimierung nicht zu guten Resultaten.
Preise
Wenn man nach SEO sucht und einen Service findet, der 1.000 Webkatalogeinträge für 300 Euro anbietet, dann ist das kein SEO und bringt der Seite fast nichts bis nichts. Webkataloge und sogenannte Artikelverzeichnisse funktionieren bereits seit geraumer Zeit nicht mehr. Solche unseriösen Angebote sollte man nicht aufsuchen, auch wenn der Preis verlockend ist. SEO fängt normalerweise bei einem mittlerem dreistelligen Betrag an und kann auch einen 5stelligen Betrag im Monat kosten. Der Preis richtet sich vor allem nach der Härte der Konkurrenz. Wer also im Finanz- oder Immobilienbereich bei hartumkämpften Suchbegriffen auf die erste Seite möchte, der sollte sich auf hohe Seo-Ausgaben gefasst machen.
Trotzdem ist SEO oft billiger, als etwa Werbung über Adwords zu schalten. Ein fiktives Beispiel: Wenn ich es mit einem Online Shop durch SEO schaffe, dass täglich 1.000 Besucher auf die Seite kommen und das Thema des Shops etwa Hosen sind, dann habe ich 30.000 Besucher pro Monat. Nehmen wir an, dass man 2.500 Euro monatlich an einen Suchmaschinenoptimierer zahlt, so ist das immer noch weitaus billiger als mit Werbung. Bei 30 Cent pro Klick im Durchschnitt würde man für 30.000 Besucher 9.000 Euro zahlen. Im Endeffekt hat man also 6.500 € gespart. Die (fiktiven, aber realistischen) Zahlen sprechen für sich.
Leider hat man bei SEO allerdings keine Garantie, dass man so viele Besucher bekommt. Während man bei Werbung weiß, wie viele Besucher für wie viel Geld auf den Shop kommen, kann SEO für 2.500 Euro auch fast keine Auswirkungen haben, wenn man einen unqualifizierten Suchmaschinenoptimierer beauftragt. Auch gibt es sogenannte "Black-Hat" Methoden: Durch bestimmte Methoden schaffen es SEOs, eine Seite bei Google sehr schnell weit nach vorne zu bringen. Manche dieser Methoden verstoßen gegen die Google Webmaster-Richtlinien, etwa weißer Text auf weißem Hintergrund. Im Extremfall kann daraufhin die Webseite komplett aus dem Google Index ausgeschlossen werden und nur in einem komplizierten (persönlich untersuchtem) Wiederaufnahmeverfahren wieder rehabilitiert werden.
Kurzum: SEO ist eine Wissenschaft für sich. Wer einen Suchmaschinenoptimierer beauftragt, sollte sich Referenzen geben lassen. Außerdem sollte man bei Sätzen wie "Wir bringen ihre Seite garantiert auf Platz 1 innerhalb von 3 Wochen" aufhorchen und solche unseriösen Angebote gar nicht erst weiterverfolgen. Der Suchmaschinenoptimierer sollte außerdem genau erklären können, was er vorhat um die Seite nach vorne zu bringen.
Wer sich bei einem Angebot nicht sicher ist, kann mir gerne eine E-Mail schreiben. Ich selbst nehme leider nur noch begrenzt Kundenprojekte an weil ich mein Geld größtenteils mit eigenen Webseiten verdiene. Bei der Wahl des geeigneten SEOs kann ich aber natürlich gerne und unverbindlich helfen.